Süßwasserfische

Aquarium Fische: Artenporträts für jedes Süßwasseraquarium

Hier findest du alle unsere Porträts von Süßwasserfischen, vom robusten Anfängerfisch bis zum anspruchsvollen Buntbarsch. Jedes Porträt nennt Endgröße, Mindestbeckengröße, Wasserwerte, Ernährung, Vergesellschaftung und typische Krankheiten. So wählst du Fische, die zu deinem Aquarium passen, und nicht umgekehrt.

Bepflanztes Gesellschaftsaquarium mit mehreren Süßwasserfischen

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So wählst du die richtigen Aquarium Fische aus

Die meisten Besatzfehler passieren im Zoofachgeschäft: Ein Fisch wird wegen seiner Farbe gekauft, ohne dass jemand die Endgröße prüft. Besser ist eine feste Reihenfolge: erst das Becken, dann das Wasser, zuletzt das Temperament. Volumen und Kantenlänge begrenzen Endgröße und Anzahl der Fische. Dein Leitungswasser entscheidet, ob Weichwasserfische wie der Feuersalmler oder Hartwasserfische wie Guppy und Platy ohne großen Aufwand gedeihen. Das Temperament bestimmt, wer mit wem vergesellschaftet werden kann.

Vor dem ersten Fisch muss das Becken eingefahren sein, damit Bakterien die Abfallstoffe abbauen. Wenn das neu für dich ist, lies zuerst, wie du ein Aquarium einfährst, und miss deine Wasserwerte mit einem zuverlässigen Wassertest: pH, GH und KH in °dH.

  • Endgröße: immer mit dem erwachsenen Fisch planen, nicht mit dem Jungtier im Beutel
  • Mindestvolumen: in Litern, mit der Kantenlänge, die schnelle Schwimmer brauchen
  • Wasserwerte: Temperatur, pH, GH und KH für jede Art
  • Sozialverhalten: Einzelhaltung, paarweise oder Gruppen ab 6 bis 10 Tieren
  • Temperament: friedlich, territorial, Flossenzupfer oder Räuber

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Der richtige Einstieg für Anfänger

Für dein erstes Aquarium startest du am besten mit unserer Liste der Aquarium Fische für Anfänger. Diese Arten verzeihen kleine Schwankungen bei Temperatur und Wasserqualität, solange du lernst. Ein 80-Liter-Becken ist stabiler als ein 20-Liter-Würfel, und unser Anfänger-Guide erklärt Technik und erste Wochen Schritt für Schritt.

Klassische Einsteigerfische sind der Guppy, die Panzerwelse und der Keilfleckbärbling. Ein Kampffisch passt gut in ein eigenes Becken mit 20 bis 40 Litern, sofern Heizer und sanfte Filterung vorhanden sind.

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Fische nach Beckengröße

Ein kleines Becken ist nicht einfacher, es verzeiht weniger. Bei 20 bis 40 Litern bleibst du bei echten Nano-Fischen wie Feuersalmler oder Perlhuhnbärbling. Ab 80 Litern lassen sich eine Bodengruppe, ein Schwarm fürs Mittelwasser und ein Blickfangfisch kombinieren. Unsere Besatzseiten nennen konkrete Stückzahlen: Fische für das 40-Liter-Aquarium, 80 Liter und 200 Liter.

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Die wichtigsten Gruppen der Süßwasserfische

Die meisten beliebten Aquarienfische gehören zu wenigen Familien. Wer die Familie kennt, weiß schon vor dem Porträt viel über die Pflege.

Wichtige Gruppen von Süßwasserfischen und ihre Ansprüche
GruppeBeispieleTypische Ansprüche
Salmler und BärblingeNeonsalmler, Roter Neon, Feuersalmler, Rotkopfsalmler, KeilfleckbärblingSchwarm ab 8 Tieren, weiches bis mittelhartes Wasser, bepflanztes Becken
LebendgebärendeGuppy, Platy, Molly, SchwertträgerMittelhartes bis hartes Wasser, vermehren sich leicht
LabyrinthfischeKampffisch, Zwergfadenfisch, MosaikfadenfischRuhiges Wasser, Schwimmpflanzen, nur ein Männchen im kleinen Becken
Welse und SchmerlenPanzerwels, Antennenwels, Ohrgitterharnischwels, DornaugeFeiner Sand oder runder Kies, sinkendes Futter, Gruppen bei Panzerwelsen und Dornaugen
BuntbarscheSkalar, Schmetterlingsbuntbarsch, Apistogramma, Diskus, OskarWarmes, stabiles Wasser, Reviere, Größen von 7 cm bis über 30 cm

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Vergesellschaftung und Gesundheit

Beim Mischen von Arten gehen die meisten Fische verloren. Lies unsere Ratgeber zur Vergesellschaftung, bevor du Kampffisch, Skalar oder Buntbarsch mit anderen Arten zusammensetzt. Wirkt ein Fisch krank, beschreibt der Bereich Fischkrankheiten die Symptome von Weißpünktchen, Flossenfäule, Schwimmblasenproblemen und Ammoniakvergiftung.

Manche Fische werden winzig verkauft und später riesig: Schilderwels, Oskar, Haiwels (Pangasius) und Prachtschmerle sprengen sogar ein 200-Liter-Becken. Prüfe die Endgröße im Porträt, bevor du kaufst.

Alle Ratgeber dieser Rubrik

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Welche Süßwasserfische eignen sich am besten für ein Gesellschaftsbecken?

Ein Schwarm friedlicher Fische wie Keilfleckbärblinge, Feuersalmler oder Neonsalmler, eine Panzerwelsgruppe am Boden und ein einzelner ruhiger Blickfang, etwa ein Mosaikfadenfisch, ergeben ab 80 Litern eine ausgewogene Gemeinschaft. Stimme zuerst das Wasser ab: Lebendgebärende mögen härteres, die meisten Salmler und Bärblinge weicheres Wasser.

Welcher Aquarienfisch ist am robustesten?

Platy, Guppy, Zebrabärbling, Kardinalfisch (Tanichthys albonubes) und Antennenwels gehören zu den robustesten Arten. Sie vertragen eine recht breite Spanne bei pH und Temperatur. Robust heißt aber nicht unverwüstlich: Auch sie brauchen ein eingefahrenes, gefiltertes Becken und regelmäßige Wasserwechsel.

Wie viele Fische passen in mein Aquarium?

Die Faustregel „ein Zentimeter Fisch pro Liter“ ist unzuverlässig, weil Körpermasse, Aktivität und Ausscheidungen von Art zu Art stark schwanken. Nutze unsere Besatzseiten mit Stückzahlen je Beckengröße und beobachte das Nitrat: Steigt es zwischen wöchentlichen Wasserwechseln über 20 bis 40 mg/l, ist das Becken überbesetzt oder unterfiltert.

Welche Fische sollten Anfänger meiden?

Diskus, Oskar, Schilderwels und Goldfische im kleinen Becken solltest du ebenso meiden wie empfindliche Arten, etwa Ohrgitterharnischwelse in einem frisch eingerichteten Aquarium. Sie brauchen viel Volumen, sehr stabile Wasserwerte oder ein eingefahrenes Becken. Starte mit robusten Arten und ergänze anspruchsvollere Fische nach einigen stabilen Monaten.

Quellen und Literatur

Verfasst und geprüft von der handsoffmyhobby-Redaktion gemäß unseren redaktionellen Richtlinien.

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